Wie motiviere ich Mitarbeiter? 12 nützliche Tipps und Tricks

by Elena Erdmann

Motivierte Mitarbeiter, die Spaß an ihrer Arbeit haben und jeden Tag frisch und munter ins Büro kommen, um 110 Prozent zu geben, sind wohl der Traum für jedes Unternehmen. Zu oft geht dieser Traum aber nicht in Erfüllung und Personaler sowie Führungskräfte scheitern, wenn es darum geht, Mitarbeiter zu motivieren und zu führen. Oft liegt das daran, dass jeder zwar ungefähr weiß, was Mitarbeitermotivation bedeutet, aber nicht, wie genau sich Mitarbeiter am besten motivieren lassen.

Wir haben Ihnen deshalb in diesem Artikel zusammengefasst, was Mitarbeitermotivation ist und welche Faktoren sie am stärksten beeinflussen. Außerdem geben wir Ihnen 12 hilfreiche Tipps und Tricks mit an die Hand, mit denen Sie die Motivation Ihrer Mitarbeiter steigern können.

Was ist Mitarbeitermotivation?

Wirft man einen Blick ins Gabler Wirtschaftslexikon, liest man dort, Mitarbeitermotivation sei die

Einflussnahme der Führungskraft bzw. des Unternehmens auf den Mitarbeiter, um diesen zu bewegen, sein Leistungsverhalten und/oder seine Leistungsergebnisse beizubehalten, weiterzuentwickeln oder (grundlegend) zu ändern.

Wenn von Mitarbeitermotivation die Rede ist, geht es für Arbeitgeber also darum, einen Mitarbeiter in seinen Einstellungen und seinem Verhalten (z. B. durch positive Anreize) so zu beeinflussen, dass dieses langfristig zum Wohle der Arbeit ausgerichtet ist.

Mitarbeitermotivation ist damit ein wichtiges Instrument der Mitarbeiterführung, das die Leistungen der Mitarbeiter steigern soll. Unternehmen haben mehrere Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter zu motivieren.

Intrinsische vs. extrinsische Motivation

Grundsätzlich gibt es bei der Motivation zwei Arten: extrinsische und intrinsische Motivation.

Extrinsische Motivation funktioniert über äußere Anreize. Diese können entweder positiv oder negativ sein, der Arbeitgeber kann also Belohnungen für gute Leistungen (z. B. mehr Geld) oder Strafen (z. B. Abmahnungen) für nicht erledigte Aufgaben in Aussicht stellen.

Intrinsische Motivation entwickelt sich dagegen von innen heraus und kommt vom Mitarbeiter selbst. Meistens sind Mitarbeiter dann intrinsisch motiviert, wenn sie ein persönliches Interesse und Spaß an der Arbeit haben, dieselben Werte vertreten wie das Unternehmen, in dem sie arbeiten, oder einen tieferen Sinn in ihrer Tätigkeit sehen. Obwohl die Motivation von innen kommt, können Führungskräfte auch hier Einfluss nehmen – sowohl positiv als auch negativ. Aber dazu später mehr.

Businessfrau mit Laptop in einer Hand streckt jubelnd eine Hand mit geballter Faust in Siegespose in die Luft

Das Wichtigste bei jeder Form von Mitarbeitermotivation: Sie muss individuell auf die Mitarbeiter zugeschnitten sein. Jüngere Mitarbeiter haben beispielsweise oft andere Bedürfnisse als ältere Arbeitnehmer.

Deshalb gilt: Die Mischung macht’s. Für die ideale Mitarbeitermotivation braucht es in der Regel einen Mix aus extrinsischer und intrinsischer Motivation.

Welche Faktoren beeinflussen die Mitarbeitermotivation?

Es gibt einige Studien, die sich damit beschäftigen, wodurch deutsche Arbeitnehmer angespornt werden und was die Motivation bei der Arbeit steigert. Unter anderem hat die Marktforschungsplattform Qualtrics in einer Arbeitnehmerumfrage verschiedene Branchen über einen längeren Zeitraum hinweg zu diesem Thema unter die Lupe genommen und zehn Faktoren identifiziert, die aus Sicht der Mitarbeiter für die Motivation besonders ausschlaggebend sind. Interessant ist: Das Gehalt steht in dieser Liste erst an vorletzter Stelle. Wichtiger sind gute Führung, Anerkennung und eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre.

Hier sind alle 10 Faktoren für die Mitarbeitermotivation im Überblick:

  1. Anerkennung durch den Vorgesetzten
  2. Vertrauen in das eigene Team (direkte Kollegen)
  3. Vertrauen der Mitarbeiter in die oberste Chefetage
  4. Vertrauen der Führungskraft in die Mitarbeiter
  5. Fähigkeit der Führungskraft, Probleme zu lösen
  6. Gesunde Work-Life-Balance
  7. Wissen um den eigenen Beitrag zu den Unternehmenszielen
  8. Emotionale Ausgeglichenheit
  9. Faires Gehalt
  10. Identifikation mit dem Job

Die Studie zeigt also deutlich, dass Geld nicht alles ist, wenn es um die Motivation der deutschen Arbeitnehmer geht. Ein spannender und sinnstiftender Job in einem netten Team mit kompetenten Chefs ist den Befragten wichtiger als ein prall gefülltes Konto.

Dazu außerdem ein kleiner wissenschaftlicher Exkurs:

Die Bedürfnispyramide von Maslow (1954) ist eine der bekanntesten Motivationstheorien für Unternehmen. Die Pyramide besteht aus Bedürfnissen, die auf verschiedenen Stufen von unten nach oben angeordnet sind. Menschen streben dabei immer danach, möglichst alle Bedürfnisse zu erfüllen, wobei die Stufen aufeinander aufbauen. Konkret beinhaltet die Pyramide von unten nach oben: elementare physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse, Individualbedürfnisse und Selbstverwirklichung.

Diese Bedürfnispyramide lässt sich auch auf die Mitarbeitermotivation übertragen. Sie verdeutlicht, weshalb nur eine Mischung aus intrinsischen und extrinsischen Faktoren Ihre Mitarbeiter wirklich nachhaltig motivieren kann: Die Faktoren, die oben genannt sind, lassen sich unterschiedlichen Stufen in der Pyramide zuordnen. Eine faire Bezahlung beispielsweise erfüllt Sicherheitsbedürfnisse, das Vertrauen in Kollegen und Führungskräfte fällt ganz klar in die Kategorie soziale Bedürfnisse, Dinge wie Anerkennung durch den Chef oder eine gute Work-Life-Balance lassen sich als Individualbedürfnisse einsortieren und das Wissen um den eigenen Beitrag zu den Unternehmenszielen und die Identifikation mit dem Job zielen sogar auf die höchste Stufe, die Selbstverwirklichung, ab.

Wie kann man Mitarbeiter motivieren? 12 Tipps für Personaler und Führungskräfte

Aber wie können Arbeitgeber die Einstellung ihrer Belegschaft nun tatsächlich gezielt positiv verändern? Wir haben da mal etwas vorbereitet! Hier finden Sie eine Liste mit 12 nützlichen Tipps und Maßnahmen, mit denen Sie die Mitarbeitermotivation in Ihrem Unternehmen im Handumdrehen steigern.

#1 Loben Sie Ihre Mitarbeiter.

Es ist die wohl schnellste und günstigste Art, Mitarbeiter zu motivieren: Verteilen Sie Lob für gute Leistungen, am besten vor versammelter Mannschaft. Denn wer hört nicht gerne, dass seine Leistung gewürdigt wird? Wenn Sie Ihren Mitarbeitern offen sagen, dass sie ihre Arbeit gut machen, verschafft ihnen das einen echten Motivationsschub. Findet das Lob in großer Runde statt, pusht das nicht nur den Empfänger der aufbauenden Worte, sondern gleich das komplette anwesende Team.

Lob und Anerkennung zu verteilen und darüber zu sprechen, was in der letzten Woche besonders gut gelaufen ist, könnte beispielsweise ein festes Ritual im wöchentlichen Teammeeting werden.

Chef gratuliert Mitarbeiterin zu einem Erfolg, Kollegen applaudieren

#2 Kommunizieren Sie klar und offen.

Im Arbeitsalltag wird viel kommuniziert und es kommt immer wieder zu Missverständnissen, die zum Beispiel dazu führen können, dass Arbeit doppelt gemacht wird. Das demotiviert auf Dauer. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie klare Aussagen treffen und exakt formulieren, was Sie von Ihren Mitarbeitern erwarten. Bleiben Sie außerdem transparent und sorgen Sie dafür, dass alle im Team auf demselben Wissensstand sind. Denn nichts ist ärgerlicher als ein Projekt, das an die Wand gefahren wird, weil man aneinander vorbeigeredet hat.

Regelmäßige Meetings in größerer Runde, in denen Sie die Belegschaft über wichtige Entscheidungen informieren, könnten ein Weg sein, für eine bessere Kommunikation zu sorgen.

#3 Geben Sie der Arbeit einen Sinn.

Wissen Sie, was Sie morgens antreibt, zur Arbeit zu gehen und einen guten Job zu machen? Wahrscheinlich schon. Genauso sollte es auch bei Ihren Mitarbeitern sein. Wenn Sie ihnen vermitteln, wofür sie jeden Tag aufstehen und zur Arbeit kommen, werden sie leichter die richtige Motivation für den Job finden. Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, warum jeder einzelne das tut, was er tut und wie er oder sie damit zum berühmten „Großen Ganzen“ und zum Unternehmenserfolg beiträgt.

Sprechen Sie deshalb zum Beispiel in Feedback-Meetings immer auch über die Rolle jedes Mitarbeiters. Gehen Sie außerdem sicher, dass auch Mitarbeiter, die eher kleinteilige Aufgaben übernehmen, wissen, was ihre Arbeit bewirkt, warum sie sich lohnt und welchen Einfluss sie hat. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter möglichst viel an den Früchten ihrer Arbeit teilhaben.

#4 Gehen Sie als gutes Vorbild voran.

Vorgesetzte haben eine wichtige Vorbildfunktion im Unternehmen. Wer als Chef also motivierte Mitarbeiter unter sich haben möchte, darf selbst nicht den ganzen Tag unmotiviert durchs Büro laufen. Denn: Menschen lernen viel durch Nachahmung, schon von Klein auf. Ihre Mitarbeiter orientieren sich also in einigen Bereichen, zum Beispiel was die Arbeitsmoral und die Begeisterung angeht, an Ihnen und kopieren Ihr Verhalten.

Es lohnt sich deshalb, das Verhalten, das Sie sich von Ihren Mitarbeitern wünschen, auch selbst an den Tag zu legen. Möchten Sie, dass Ihre Mitarbeiter bereit sind, die berühmte Extrameile zu gehen, erreichen Sie das nicht, indem Sie selbst nur Dienst nach Vorschrift verrichten. Leben Sie vor, was Sie erwarten – so zollen Sie Ihrer Belegschaft Respekt und fördern Moral und Motivation.

#5 Fragen Sie Ihre Mitarbeiter um Rat.

Ihre Mitarbeiter sind inhaltlich viel tiefer in Projekte bzw. ihre jeweiligen Arbeitsbereiche eingearbeitet als Sie. Fragen Sie sie deshalb immer mal wieder um Rat oder bitten Sie sie um ihre Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt oder neuen Maßnahmen, bevor Sie sie umsetzen – natürlich nur, wenn Sie auch tatsächlich einen Rat brauchen können.

Sind solche Anfragen ernst gemeint, werden sich die Mitarbeiter geschmeichelt fühlen, ihr Wissen teilen zu können. Denn Sie drehen damit für einen Moment die Rollen um und vermitteln auf subtile und sehr wirkungsvolle Art Lob und Anerkennung für die Expertise Ihrer Mitarbeiter.

#6 Zeigen Sie Dankbarkeit und Wertschätzung.

Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, nur ein unbedeutendes Rädchen im Getriebe zu sein, ist die Motivation schnell im Keller. Achten Sie deshalb darauf, dass Sie Ihre Mitarbeiter nicht nur für gute Leistungen loben, sondern ihnen auch zeigen, dass Sie den Wert jedes einzelnen Beitrags schätzen und Ihnen bestätigen, dass jede erledigte Aufgabe eine große Bedeutung für das Unternehmen hat.

Zeigen Sie Ihren Mitarbeitern, dass Sie dankbar sind für den Beitrag, den sie leisten und, dass sie eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen. Das stärkt das Selbstbewusstsein Ihrer Mitarbeiter und sorgt dafür, dass sie die nächsten Aufgaben noch motivierter angehen.

#7 Schaffen Sie eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Wie wir weiter oben bereits gezeigt haben, ist das direkte Arbeitsumfeld der wichtigste Faktor für die Motivation. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie im Büro und auch für die Kollegen im Homeoffice eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen.

Gruppe motivierter Teamkollegen lacht gemeinsam

Eine positive Sprache sowie ein freundlicher Umgangston sind beispielsweise absolute Grundvoraussetzungen, die in Ihrer Unternehmenskultur tief verankert sein sollten. Wichtig ist auch, dass im Team eine Atmosphäre herrscht, in der Spaß und Lachen bei der Arbeit erlaubt sind. Regelmäßige Teamevents können dabei helfen, eine solche Atmosphäre zu schaffen, das Wir-Gefühl zwischen den Kollegen zu stärken sowie Führungskräfte und Mitarbeiter enger zusammenzubringen. Halten Sie außerdem die Augen nach Konflikten offen, um sie frühzeitig lösen zu können.

Zusätzlich sind auch „harte“ Faktoren wie eine ergonomische und freundliche Büroeinrichtung oder guter Kaffee Beispiele dafür, wie Sie Mitarbeiter motivieren können, indem Sie die passenden Rahmenbedingungen schaffen.

#8 Behalten Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter im Blick.

Wer bei der Arbeit gute Leistungen bringen möchte, muss sich konzentrieren können, körperlich sowie geistig fit sein und braucht Möglichkeiten, Stress abzubauen. Auch langes Sitzen am Schreibtisch oder ganztägiges Stehen bei Produktionsjobs sind Probleme, für die Unternehmen ihren Mitarbeitern Lösungen anbieten sollten – zum Beispiel in Form von Sportangeboten in der Mittagspause oder einer Kooperationen mit einem nahegelegen Fitnessstudio, in dem die Mitarbeiter dann zu vergünstigten Preisen trainieren dürfen.

Regelmäßiger Sport baut Stress ab und beugt Krankheiten vor. Wer die Möglichkeit hat, Bewegung in den Arbeitsalltag zu integrieren, wird sich nicht nur wohler fühlen, sondern auf Dauer auch seltener krank werden.

Auch die richtige Ernährung spielt beispielsweise für die Konzentration eine wichtige Rolle. Stellen Sie Ihren Mitarbeitern deshalb gesunde Snacks und Obst und ein reichhaltiges Essensangebot statt schnellem Fast-Food für die Mittagspause zur Verfügung.

Extra Tipp: Bei sämtlichen Maßnahmen zur Gesundheitsförderung – ob Fitnessstudio-Abo, Yoga-Kurs, gesundes Essen oder Meditationen – sollten Sie darauf achten, das Angebot so zu gestalten, dass jeder Mitarbeiter individuell wählen kann, was er oder sie am liebsten wahrnehmen möchte.

#9 Sorgen Sie für eine gute Work-Life-Balance.

Die Arbeitswelt ist heute immer mehr im Wandel, einen Job mit festen Arbeitszeiten möchte heute kaum noch jemand. Flexible Arbeitszeiten und Homeoffice werden immer wichtiger. Gerade für junge Talente ist eine gute Work-Life-Balance kein Bonus mehr, sondern Voraussetzung, damit sie sich überhaupt bei einem Unternehmen bewerben. Eine Stellenanzeige, die den starren 8-Stunden-Tag mit Büroanwesenheit erahnen lässt, wird oft gar nicht erst zu Ende gelesen.

Geben Sie Ihren Mitarbeitern deshalb die Möglichkeit, sich selbst zu organisieren und ihre Arbeitstage so zu strukturieren, dass sie dann arbeiten, wenn sie am produktivsten sind und Beruf und Privatleben gut miteinander vereinen können.

Frau mit Laptop arbeitet mit verschränkten Beinen auf dem Boden in ihrer Wohnung

#10 Etablieren Sie eine konstruktive Fehlerkultur.

Fehler sind zwar ärgerlich, aber sie kommen vor und sollten nichts sein, wovor Ihre Mitarbeiter Angst haben müssen. Jedes Unternehmen sollte heutzutage eine gute Fehlerkultur haben. Dabei sollten Fehler erlaubt sein und als etwas gesehen werden, das wertvoll ist und aus dem man lernen kann. Denn: Wenn Ihre Mitarbeiter Angst haben müssen, Fehler zu machen, weil sie dafür verurteilt oder abgestraft werden, hemmt das ihre Kreativität und verunsichert. Das wirkt sich dann auch negativ auf die Motivation aus.

Analysieren Sie Fehler lieber gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern, überlegen Sie, wie sie diese künftig vermeiden können und geben Sie ihnen eine zweite Chance, es beim nächsten Mal besser zu machen. Vertrauen Sie hier auch in die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter.

#11 Feiern Sie gemeinsam Erfolge!

Der Satz „Nicht gemeckert ist gel0bt genug“ ist ein altes Schwabensprichwort – und schlicht absoluter Blödsinn. Erfolge sollten immer gefeiert werden, auch wenn sie noch so klein sind. Das gilt sowohl im privaten Bereich als auch im Job. Wenn Sie kleine und große Erfolge mit Ihrem Team feiern, bestärken Sie Ihre Teammitglieder in dem, was sie tun und motivieren sie, weiterzumachen und auch den nächsten Meilenstein mit Bravour zu meistern.

Kollegen machen gemeinsam Kaffeepause, unterhalten sich und lachen

Feiern bedeutet dabei nicht, dass Sie für jede abgeschlossene Aufgabe ein rauschendes Fest veranstalten müssen. Stoßen Sie auf einen kleinen Erfolg mit einem Kaffee an oder spendieren Sie eine Runde Pizza als Dank für ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt. Das kostet Sie nicht viel und Ihre Mitarbeiter werden die Geste zu schätzen wissen.

#12 Starten Sie Umfragen und finden Sie heraus, was Ihre Mitarbeiter wirklich brauchen.

Der beste Weg, herauszufinden, wie Sie Ihre Mitarbeiter motivieren können, ist, sie einfach zu fragen. Starten Sie deshalb immer mal wieder eine Umfrage, in der Sie den Status Quo der Mitarbeitermotivation erfassen und den Mitarbeitern die Möglichkeit geben, zu sagen, was ihnen fehlt oder im Weg steht, um noch erfolgreicher und motivierter zu arbeiten.

So finden Sie heraus, wo genau der Schuh drückt und können konkrete Maßnahmen aus den Ergebnissen der Befragungen ableiten, die individuell auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter zugeschnitten sind.

Unser Tipp: Besonders schnell und einfach können Sie solche Umfragen über Online-Tools erstellen und auswerten. Einige Anbieter, wie beispielsweise Honestly, bieten dabei auch kostenlose Beratungsgespräche, um Sie noch besser dabei zu unterstützen, die Mitarbeitermotivation zu verbessern.

Mitarbeiter motivieren – FAQ

Wie kann ich mein Team motivieren?

Ein Team lässt sich unter anderem motivieren, indem Sie dem Handeln Ihres Teams Sinn verleihen, Talente fördern, klare Ziele und Erwartungen formulieren, Ihren Mitarbeitern vertrauen sowie ihnen Raum zur Selbstorganisation geben und Anerkennung und Wertschätzung für erbrachte Leistungen zeigen.

Wie kann ich Mitarbeiter motivieren ohne Geld einzusetzen?

Eine angenehme Arbeitsatmosphäre und ein guter Umgang unter Kollegen sowie zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten ist entscheidender für die Motivation als ein üppiges Gehalt. Sorgen Sie deshalb am besten für eine positive Unternehmenskultur und fördern Sie das Wir-Gefühl im Team, um Ihre Mitarbeiter zu motivieren.

Was kann ich gegen faule Mitarbeiter tun?

Offenes Feedback und Gespräche können bei unmotivierten Mitarbeitern wahre Wunder bewirken. Fragen Sie nach, woran es liegt, dass sie ihr Potential aktuell nicht voll ausschöpfen und suchen Sie mit Ihren Mitarbeitern gemeinsam Lösungen, wie sich die Motivation künftig verbessern lässt.

Was treibt Mitarbeiter an?

Menschen werden in ihrem Handeln grundsätzlich von einem allgemeinen Streben nach Selbstverwirklichung sowie grundlegenden Bedürfnissen (z. B. sozialen oder physiologischen Bedürfnissen) angetrieben. Das gilt auch bei der Arbeit. Ein Job sowie die Rahmenbedingungen dafür sollten also so beschaffen sein, dass sie die grundlegenden Bedürfnisse erfüllen.

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